Thursday, October 04, 2007

Eine Bio-Bauern-Frage

Harald und ich haben heute darüber diskutiert, was mit einer BIO-Kuh passiert, wenn sie krank wird. Natürlich gibt es da erst mal die 'Kügelchen', also homöopatische Mittel, die wir als konventionelle Bauern durchaus auch nutzen (z.B. Arnika nach einer schweren Geburt). Aber was ist zum Beispiel, wenn eine Kuh Lungenentzündung hat? Bei uns würde sie dann natürlich wenn nichts anderes hilft, mit Antibiotikum behandelt. Macht man ja beim Menschen nicht anders. Aber was macht der Bio-Bauer? Läßt er die Kuh leiden? Läßt sich das dann noch mit dem Tierschutz vereinbaren? Gibt er die Kuh zum Schlachter, weil mit Kügelchen nichts auszurichten ist? Oder bekommt die Kuh am Ende doch Antibiotika? Ist sie danach noch Bio-tauglich, oder muss sie dann auf einen konventionellen Hof umziehen? Das würde mich wirklich sehr interessieren. Also falls jemand von Euch einen Bio-Bauern mit Milchvieh kennt, fragt den mal! Vielen Dank!

1 comment:

hubschrauber said...

Tiere bei Bio-Bauern werden weniger krank, da ihre natürlichen Abwehrkräfte besser funktionieren. Außerdem wird sehr sparsam mit chemischen Medikamenten umgegangen, falls dies wirklich einmal notwendig sein sollte.

Die Fleischqualität ist unbeschreiblich viel besser; siehe heutige Foto in meinem Blog.