Sunday, April 27, 2008

Bin zurück aus ->

Am Freitag war ich erst einmal nur bis Schönborn gefahren, wo ich die Nacht bei meiner Kusine Ute verbracht habe. Wir hatten sturmfreie Bude und waren in Finsterwald lecker essen, bevor wir den Abend lang gebastelt haben. Samstag morgen ging es ganz gemütlich weiter nach Lauchhammer. In Doberlug habe ich kurz gehalten, um noch einen Blick auf das Schloss zu werfen (und an einem der Stände, die aussehen wie Riesen-Erdbeeren, Spreewälder Gewürzgurken zu kaufen.)
Die Strasse nach Lauchhammer war gesäumt von Birken. Für mich ist das ja ganz normal, aber hier in der Gegend, wo ich jetzt wohne, gibt es kaum Birken. Georg hat sogar beim letzten Besuch in Lauchhammer gefragt, ob es da gebrannt hat, weil die Bäume so komische Stämme haben...

Lauchhammer hat jetzt sogar eine Umgehungsstrasse. Die geht MITTEN durch den Ort. Ehrlich. Auch wenn man es dem Foto jetzt nicht ansieht! Nach der Wende hatte sich die Braunkohle-Industrie erledigt. Nun wurde die Trasse, auf der früher die Kohlezüge mitten durch Lauchhammer fuhren, abgebaut und zu einer Strasse umfunktioniert. Da musste ich erst einmal mächtig überlegen, wo ich bin, als Onkel Dietmar mit mir dort entlang gefahren ist...
Die Schule hat sich von aussen nicht sehr viel verändert. Lediglich das triste Grau der Fassde ist einem hellen Gelb gewichen.Unser alter Sportplatz an der Schule sieht jetzt aus wie ein Schlachtfeld. Es wird nämlich gerade eine neue Turnhalle gebaut.
Das hier ist meine alte Kinderkrippe in Lauchhammer Süd. Hier hat meine Oma Gerda gearbeitet und ich bin hier die ersten 3 Jahre versorgt worden, wenn meine Mama arbeiten musste.
Meine Schätze. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ostprodukte sind nämlich gar nicht so billig. Aber was tut man nicht, nur wegen der guten alten Zeit... Das Brötchen in der Bildmitte ist vom Bäcker Mlosch in der Windmühlenstrasse. Dort haben wir immer Brot und Brötchen eingekauft. Ausserdem machen die den weltbesten Mandelstollen (also mit ohne Rosinen!).
Die Rückfahrt habe ich genossen. Es war praktisch kein Verkehr auf den Strassen und ich bin zum großen Teil ganz gemütlich übers Land getuckert. Die Sonne schien so herrlich und da musste ich einfach ein bisschen bummeln. Dank der neuen A38 ist der Weg auch viel kürzer und trotz meiner Bummelei zw. Lauchhammer und Oschatz habe ich nur 5 Stunden gebraucht. So, nun gehe ich mal eine Puffreistafel essen!
I'm back home from Lauchhammer. That is where I grew up and I went back for our 20th leaving-school-anniversary-class-reunion. It was great. I loved every minute of the trip, even though I started on Friday morning with a mild headache, that had developed into a migrane by the time I arrived at my cousins house. Good thing, she got the right medication. So after a few hours rest we were able to enjoy a great evening. On Saturday I had to explore Lauchhammer a little, to see what had changed. I bought a few East German delicacies that are not available here in the West. The class reunion was a huge success. The school still looks pretty much the same, but it got a fresh coat of colour. The sports area however, looks a lot like a bomb scene. They are in the process of building a new gymnasium. Today the sun was shining brightly when I had to drive back. So I didn't really hurry. But with the new Autobahn it is much shorter, so even with driving leisurely for half of the way, it took me just over 5 hours to get back home. (But maybe that is because I was able to make 100 miles per hour while I was on the motorway...)


1 comment:

Andrea Roose said...

ja ja, die guten alten Ostprodukte. Ich stehe ja auf Knusperflocken. Und sobald wir in Richtung Heimat kommen, wird erst einmal eingekauft (Kartoffelsuppe, Senf, Bockwürste, Stangenkäse, Rote Grütze usw.)