Sunday, June 29, 2008

Peter und Paul

Nein, damit meine ich keine Kinder, Katzen oder Kühe, sondern den heutigen Tag. Heute ist nämlich Namenstag für Petrus und Paulus. Und das ist für Bauern ein wichtiger Tag. Ein entscheidender Tag. Die Bauernregel sagt 'Regnet es an Peter und Paul, wird dem Winzer die Ernte faul' (nicht so wichtig für uns) und 'Ist Peter und Paul hell und klar, hat der Bauer ein gutes Jahr' (und das IST wichtig für uns). Also hoffen wir mal, dass der Sonnenschein bis zum Ende des Tages durchhält!

Ich habe den Morgen auch gleich noch für ein paar Karten genutzt, die natürlich wieder in die große Kiste für den Bauernmarkt gewandert sind. Hier ist Nummer 1:


Und aus den Resten entstand dann Nummer 2:



Aus deren Resten wiederum (in erster Linie aus den Punkten in den Blumen) entstand Karte Nummer 3:


Von 1 und 2 gibt es 10 bzw. 8 Stück, Nummer 3 ist eine Einzelanfertigung.

Oh, und vielen Dank an Sina, die mich geehrt hat mit einem Blog-Award. Ich muss erst mal drüber nachdenken, an wen ich ihn weiterreichen kann.

Today is the day of Petrus and Paulus, an importand da in the farmer's calendar. There is an old saying, that rhymes in German, but you'll just get the prosa version- 'If it rains on Peter and Paul the crop of vine will turn foul.' Okay, that rhymed after all, even if it is not the best English... But more important for us is the other proverb: 'If Peter and Paul stays dry and clear, the farmer will have a really good year.' Wow, I am impressed with my rhyming skills...

Anyway, I took advantage of not having a lot to do today and created some more cards to sell at the farmers market in October. I made 10 of the first, then there was enough leftovers, to make 8 of the 2nd card and with the leftovers of those I made one last card. The polka dots are actually the inner dots that come from the flower border of the 2nd card.

Saturday, June 28, 2008

Besuch bei StampinUp! und mehr

Dienstag begab ich mich in meiner Eigenschaft als rasende Reporterin nach Frankfurt in die heiligen Hallen von StampinUp! Europe. Erstes Highlight war die Ankunft im Hotel InnsidePremium. Die Hotellobby war schon mal sehr futuristisch gestylt. Die Wände vom Bad in meinem Zimmer waren aus Glas. Allerdings aus Milchglas, nicht total durchsichtig, wie es in anderen Zimmern ist.
Nachdem ich mein Gepäck abgestellt hatte, schlenderte ich zum Büro von SU!, welches im Gebäude gegenüber dem Hotel lag. Gesichert ist es fast wie Fort Knox. Man bekommt einen Besucherausweis, der so codiert ist, dass man mit dem Fahrstuhl nur vor der Tür von StampinUp! rausgelassen wird. Im Büro hat mich Jasmin Schröter in Empfang genommen und erst einmal allen Mitarbeitern vorgestellt. Ich kenne jetzt also auch die Gesichter zu den Stimmen am Telefon. Nach einem kleinen Business-Talk mit Herrn Krämer und Frau Harding, konnte ich gemeinsam mit Frau Harding noch ein bisschen 'spielen' und die verschiedenen Produkte ausprobieren. Im Foto seht Ihr, was passiert, wenn man den Stempel mit den Watercolor Crayons anmalt und dann auf feuchtem Papier stempelt.


Abends wurde ich noch von Frau Pohla und Frau Meyer zum Essen ausgeführt. Es gab superleckere Dorade!

Mehr kann ich leider noch nicht enthüllen, denn ich will ja, dass Ihr Euch alle auf die Herbst-Ausgabe der SAZ stürzt, um meinen ausführlichen Bericht zu lesen.

Am Mittwoch ging es dann weiter nach Hamburg. War schon ein bisschen komisch, denn die Fahrt führte direkt bei mir vor der Haustür vorbei... Der Dienstwagen von Herrn Krämer war volgepackt bis kurz vor'm Platzen. Die arme Frau Harding hatte den unbequemsten Platz erwischt. Aber da Herr Krämer und Frau Harding von Hamburg aus direkt nach Berlin und dann nach München weitergereist sind, mussten Sie alle notwendigen Materialien für die Kreativabende dabei haben.

In Hamburg habe ich dann die Bekanntschaft von Shelli Gardner und ihrer Schwester gemacht. So nette Leute! Nach dem Kreativabend haben wir noch alle gemeinsam die Materialien wieder zusammengepackt, am nächsten Morgen gemeinsam gefrühstückt und uns sogar das Taxi zum Bahnhof geteilt.

Mehr kann ich jetzt noch nicht verraten, aber es war supertoll!!

Zuhause ging es aber gleich mit einem Heuernte-Einsatz los. Kaum, dass ich meine Tasche abgestellt hatte, musste ich auch schon mit Harald aufs Feld. Das böse Erwachen kam am Freitag. Wie jeden morgen wollte Harald frisches Gras für die Kühe holen, aber als er auf der Weide ankam, musste er feststellen, dass jemand über Nacht unser Mähwerk gestolen hatte. Harald geht davon aus, dass es Schrotthändler waren, die mit dem Wagen quer über unsere Weide gefahren sind und es mit einem kleinen Kran aufgeladen haben. Das Mähwerk war wirklich immer so abgestellt, dass man es nur sehen konnte, wenn man auf der Weide stand, weil es so hlab im Gebüsch und hohen Gras versteckt war. Ich vermute mal, dass die Diebe eigentlich nach brauchbaren Sachen bei der Brückenbaustelle direkt neben der Weide gesucht haben und zufällig auf unser Mähwerk gestoßen sind. Zum Glück ist es schon recht alt und wir haben noch ein 2. Mähwerk, so dass die Kühe nicht hungern müssen, aber Harald ärgert sich ganz tierisch über den Verlust.

Als kleinen Trost haben wir zum Abendbrot endlich die ersten frischen Kartoffeln gegessen. Und die waren SOOOOO lecker. Aber es dauert noch 2 Wochen, bis sie die optimale Verkaufsgröße erreicht haben.

I spent Tuesday and Wednesday with the people from StampinUp! Europe, because I'm going to write about it in a scrapbooking magazine. So I can't really tell a lot. The 1st highlight was the hotel. Very stylish! And the bathroom had glass walls. Mine wasn't see-through glass, but others must have a good view of the television when taking a shower..lol... I met everyone at StampinUp! and was able to play with all their products, too. The Open Night in Hamburg on Wednesday was great- I met Shelli Gardner, the owner of StampinUp! She is such s wonderful person. I would have guessed, she'd be little older than me from what she looks like, but she actually has at least 12 Grandchildren already. Wow! We had breakfast together the next morning and even shared a taxi to the train station.

When I got back home Harald was eagerly awaiting my arrival- to help him, get the hay in. So I spent all afternoon and evening stacking hay bales on the trailers. My hands hurt so much. But waking up the next morning was worse. During the night someone had stolen our mower that Harald needs to cut the fresh grass for the cows. He had left it out on the meadow, hidden from the view by bushes and high grass, as he always did, since he needs it twice a day. But someone found it and the must have had a crane on their truck to load it onto the truck. Now it is gone. Harald thinks it has been one of those scrap dealers who come through the village at least twice a week. And I think that they didn't even target the mower, but hoped to find something interesting at the bridge building site next to our meadow and then stumbled upon the mower accidentally. Be it as it may, the mower is gone now. But rest assured, that the cows will not starve, we do have another one, which of course will NOT stay outside unwatched even if it means that Harald hast to spend more time travelling back and forth to mow and collect the grass.

On a brighter side- We harvested and ate the first new potatoes from the field. So yummy! But it will take another 2 weeks till they are big enough to sell.

Tuesday, June 24, 2008

Unterwegs...

... oder nennt mich Karla Kolumna

Ich fahre nachher nämlich gleich in meiner Funktion als Reporter für die Scrap-Art-Zine zu StampinUp! nach Frankfurt. Dort werde ich ganz viele Fragen stellen und mir alles genau angucken. Morgen geht es dann gemeinsam mit dem Chef und der hauseigenen Designerin nach Hamburg, wo ich mich mit Shelli Gardner, der amerik. Besitzerin von SU!, zu einem kurzen Interview treffen werde, um dann anschließend noch am Kreativ-Abend im Marriott am Flughafen teilzunehmen.
Nachlesen könnt Ihr dann alles in der SAZ Herbstausgabe im September.

On the road again
(alternativ title - Off to earn the Pulitzer Price)

Just a few more hours and I'll be on my way to the headquaters of StampinUp! Europa in Frankfurt. I'll be shown all the company secrets (maybe...) and tomorrow I will even meet the owner Shelli Gardner herself! The summary of this meeting and my tour of StampinUp! in Frankfurt will be published in the Autumn issue of the German scrapbooking magazine Scrap-Art-Zine in September.

Monday, June 23, 2008

Am Sonntag wollt' der Harald mit mir bummeln gehn'

Aber vorher habe ich noch ein paar Karten fertiggestellt:


Am Morgen zeigte sich der Himmel von einer besonders dekorativen Seite. Diese Wolkenschafherden (im Foto allerdings schon im Begriff, sich aufzulösen) streiften über den Himmel. Ein Blick in das Wolkenbestimmungsbuch sagte uns, dass es sich wahrscheinlich um Cirrocumulus floccus handelt, die früh am Morgen erscheinen und sich sehr schnell wieder verflüchtigen. Danach ist der Himmel strahlend blau und von dem Unwetter, welches sich hinterm Horizont zusammenbraut ist nichts zu merken, bis ein paar Stunden später dunkle Wolken folgen. Naja, so kam es ja auch...
Wohin es meinen Mann denn nun mit mir (und Georg) zog, wollt Ihr wissen? Naja, dahin wo auch unser Ministerpräsident Herr Wulff unterwegs war. Nämlich nach Ruthe, auf das Lehr-und Versuchsgut der Tiermedizinischen Hochschule Hannover. Dort fand wieder einmal ein Tag des Offenen Hofes statt.
Georg, der ja zu Hause fast nur mit dem richtigen Trecker fahren muss, konnte hier auch mal einen Trampeltrecker ausprobieren.

Es gab natürlich auch Tiere zu sehen. Zum Beispiel diese Rinder-
Einen Melkroboter im Einsatz-Hühner in Volierenhaltung- (da habe ich gleich noch zugeschlagen und mir 20 Eier der Größe 's' mitgebracht)Enten unter der Dusche-Und Landmaschinen gab es ja selbstverständlich auch.
Die wurden von meinen fachkundigen Männern gründlich inspiziert. Allerdings wurden sie als, für uns völlig ungeeignet, da zu groß, eingestuft. Phew! Ich habe mich schon nur noch trocken Brot essen sehen, weil mein Mann sich so'n Maschinchen kaufen möchte. Die kosten locker soviel wie ein Luxusschlitten, wenn nicht gar ein halbes Haus.
Und hier zeigte sich mal wieder, das Georg im tiefsten Inneren ein absoluter Feigling ist. Zwar hatte er sich gleich bei der tollen Rutsche angestellt, aber kurz bevor er dran war, bekam er kalte Füße und ist wieder gegangen! Mann, wenn die Kisten etwas größer gewesen wären, dann wäre ja sogar ich mitgefahren.

Dafür hat er dann aber mit viel Elan die Gummikuh melken wollen. Kam natürlich nicht viel raus, weil die Kinderfinger einfach zu klein sind. Aber mancher Vater hat es auch versucht. Harald hat dann Georg (und den Leuten) gezeigt, wie es geht. Was dazu führte, dass ein Vater nach Haralds Demonstration an der Zitze weitermelken wollte, die Harald benutzt hatte. Denn da kam ja viel mehr raus... Naja, irgendwas war wohl faul, denn als e der andere Mann versucht hat, versiegte auch diese Zitze... Und was lernen wir daraus- Auch melken kann nicht jeder.

Oh, eigentlich sollte hier ja ein Foto von Herrn Wulff rein. Leider konnte ich keins schießen. Erst habe ich ihn fast umgerannt, weil ich so in Gedanken war, dann hatte ich den Fotoapparat nicht schnell genug gezückt, so dass er nur noch von hinten drauf gewesen wäre...
Oh, und heute ist übrigens unser 13. Hochzeitstag. Unglaublich!
And now all of the German news in English:
I made some new cards yesterday morning. Harald invited me and Georg to visit a farm that is used by the vet medical university in Hannover to practice everything on live animals (sounds horrible, but I couln't find better ways to express what I meant to say) We've seen lots of animals of course, a milking robot (wish we had that, but our cows are chained on their place in the stable, so no use for a milking robot for us...) chicken, ducks und the shower, I bought tiny little chicken eggs, Harald and Georg couldn't stay away from the huge farming equippment (costs probably more than a house!) Georg was afraid to ride in one of the crates down the slope. Chicken!! I would have done that, but my butt didn't fit in the crate. Bummer! LOL Well, he made up for that by vigorously milking the rubber udder. Harald showed him how to do it and a men, who meant to show it to his son at the same time than switched to the tit Harald was using, because obviously his one was blocked. There was much more coming out of Harald's. Or was it just the right technique..lol.... Harald had a great time watching people struggle with the udder.
Oh, and today is our 13th Wedding Anniversary. Wow, I can't believe it!



Friday, June 20, 2008

Weil ich das wichtig finde:

Mal wieder hat ein Schädling dank des globalen Handels seinen Weg nach Deutschland gefunden. Und damit er sich nicht uneingeschränkt ausbreiten kann, lest bitte die entsprechende Nachricht auf der T-Online Seite. Es handelt sich um den Citrusbockkäfer, der aus China eingeschleppt wurde. Er kann nicht nur Zitrusbäume, sondern auch viele andere einheimische Bäume gefärden und zählt daher zu den gefürchtetsten Pflanzenschädlingen, die eingeschleppt werden können. Falls Ihr in der letzten Zeit irgendwo einen Fächer-Ahorn mit der lateinischen Bezeichnung Acer palmatum gekauft habt, behaltet ihn bitte im Auge. Eingeschleppte Schädlinge, egal ob Tiere oder Pflanzen sind ein immer größer werdendes Problem bei uns. Und als Landwirtsfrau bin ich da besonders aufmerksam. Mein Mann schaut schon mit Sorge in die Zukunft, denn durch den immer weiter verbreiteten Anbau von Mais (in erster Linie für Biogas-Anlagen) wird auch die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen im Mais, die entweder nur schwer oder mit teuren Mitteln, manche auch gar nicht, bekämpft werden können, zunehmen.

Ein Beispiel für eine eingeschleppte und nicht nur die heimische Flora bedrohende Pflanze ist die Herkulespflanze, die irgendwelche Touristen aus dem Kaukasus mitgebracht haben, weil sie so schön ist. Schön und gefährlich. Denn die kleinste Berührung kann zu schlimmen Verbrennungen führen, weil der Saft der Pflanze die Lichempfindlichkeit der Haut vervielfacht und man somit sofort allerschlimmste Sonnenbrände bekommt. Wer diese Pflanze sieht, der sollte Abstand halten und das Landkreisamt informieren. Hinweise zur Bekämpfung (und Fotos der Pflanze sowie der Verletzungen, die sie verursacht) findet Ihr HIER. Meldet diese Pflanzen, wenn Ihr sie bei Euch in der Gegend seht. Es könnten auch Eure Kinder sein, die beim Spielen im Wald, Park oder auf der Wiese damit in Kontakt kommen. Sie ist wirklich sehr groß und nicht zu übersehen( der normale Bärenklau sieht ihr natürlich ähnlich, denn Herkules ist der Große Bruder, aber allein die Größe macht sie unverwechselbar!):

Danke.

Thursday, June 19, 2008

Wieder 2 neue Karten

Hier könnt Ihr wieder mitverfolgen, wie fleißig ich bin...
Diese 2 Karten sind (jeweils 9x) in die große Kiste für den Bauernmarkt gewandert. Ich habe auch noch etwas gestickt. Ein Lätzchen für ein neues Baby, aber da ich es noch nicht an die Eltern des Kindes weitergeleitet habe und der (nicht ganz so alltägliche) Name des Kindes mitten drauf steht, kann ich es noch nicht zeigen, sonst ist es mit der Überraschung Essig...

Something to show you how incredibly efficient I am ....lol... Here are two more cards that went in the box with all the cards I want to sell at the farmer's market in October. 9 each of course...
I also stitched a little something for a new baby, but I can't show it yet, as I still need to give it to the parents. The (not so usual) name of the child is stitched right across it, and if I'd show it to you, it would spoil the suprise, because the mom might read this.

Monday, June 16, 2008

WWW - Weimar War Wunderbar

Ja, ich war mal wieder unterwegs. Diesmal ging es nach Weimar. Meine Großeltern hatten die ganze Familie, also Kinder, Enkel und Urenkel zur Feier ihrer 80. Geburtstage zu einem kleinen Familien-Wochenende eingeladen. Leider hat ja Harald in letzter Minute noch dafür gesorgt, dass er nicht mitkommen konnte, und so bin ich am Freitag Mittag mit den Kindern allein gefahren. Die Anfahrt war sehr schön, denn es ging erst durch den Harz, dann durch die Goldene Aue gen Appolda, wo sich unser Hotel befand. Der erste Abend endete in einer sehr empfehlenserten Gaststätte namens 'Bar N°1', wo Oma Hanni endlich einmal gezeigt bekam, wie man Spaghetti richtig isst. Sehr zur allgemeinen Belustigung!


Am Samstag ging es zunächst per Kutsche durch Weimar. Unser Kutscher informierte uns über allerlei interessante Dinge zu Weimar und seiner Geschichte. Endlich konnte ich die Orte, von denen ich in Jutta Heckers Büchern immer nur gelesen habe, auch mal in echt sehen. Und ich war erstaunt, wie stark manches von meiner Vorstellung abwich. Die Altenburg liegt ja fast in der Stadt, während ich immer dachte, dass es von Weimar fast ein Tagesausflug zu Fuß ist, um dort hin zu kommen. Die Kutschfahrt endete Mittags auf dem Markt. Nach einer gemeinsamen Stärkung trennten sich die Wege von alt und jung. Während Mutti, Vati, Oma, Opa, Silvia und Markus die historischen Gebäude in der Stadt besichtigten (in erster Linie waren das das Wohnhaus von Schiller:und das Haus am Frauenplan, in dem Goethe 50 Jahre lang gelebt hat:
), machte ich mich mit den Kindern auf Entdeckungstour durch den Park an der Ilm. Die Wanderausrüstung incl. Rucksack, Karten und diversen anderen nützlichen Dingen konnte man sich an der Kasse des Schlossmuseums ausleihen. Georg griff sich gleich die Karte und so ging es im Gänsemarsch durch den Park.

Der beliebteste Anlaufpunkt ist natürlich das Goethesche Gartenhaus, in dem der Dichter einige Jahre lebte. Ich hatte mir das Gelände rundherum vollkommen anders vorgestellt. Zum Beispiel hatte ich immer den Eindruck, dass die Ilm direkt hinter dem Garten entlangfließt. Tatsächlich ist sie aber 100m weit weg und nicht hinterm Garten, sondern davor...


Abends gab es dann einen Sektempfang im Hotel und ein köstliches Essen. Die Kellnerin war so nett, noch ein Gruppenfoto zu machen:

Und am Sonntag fuhren wir alle wieder nach Hause. Silvia und Markus bereits nach dem Frühstück. Der Rest der Gesellschaft besichtigte erst noch das Wielandsche Gut, dass nur wenige Touristen anzieht, obwohl eigentlich Wieland der Begründer der Deutschen Klassik war und es nur Ihm zu verdanken ist, dass Goethe nach Weimar kam und Schiller dort mit Ihm zusammenkam. In seinem Garten liegt auch Sophie Brentano begraben, die Schwester von Clemens Brentano und Bettina von Arnim. Sie starb dort bei einem Besuch.

Von Oßmanstedt, wo sich Wielands Anwesen befindet, ging es dann nach Tiefurt, um das Sommerschloss von Herzogin Anna Amalie zu besichtigen. Das Schloss war sehr schön, leider konnte ich nur noch die Sommerküche fotografieren, bevor meinem Fotoapparat endgültig der Saft ausging...Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen fuhren auch wir unserer Wege. Kurz vor 17 Uhr waren wir dann wieder zurück in Sebexen. Im Kofferraum befand sich ein kleiner Ginko Biloba, DAS Mitbringsel aus Weimar... Und der wird noch heute im Garten ausgepflanzt.

Fest steht, dass ich unbedingt noch einmal zurück muss. Da ich den Kindern zuliebe auf ein straffes Kultur- und Besichtigungsprogramm verzichtet habe, sind noch einige Lücken zu füllen!

Last weekend the kids and I went to Weimar, to meet my family for a big birthday celebration. Unfortunately Harald had to stay home as you may already know, if you read my last post. We arrived at our hotel on Friday afternoon. In the evening my parents, grandparents, my sister, er boyfriend, the children and I went to a great restaurant, where my grandmother learned how to eat spaghetti. (1st photo) Next day we all went on a horse carriage ride to see the sights of Weimar and to learn a little about it's history. Famous Germans used to live here, like Goethe, Schiller, Herder, Bach, Lizt (okay he is not really a German) and more. While most of us went to enjoy the museums in town (e.g. 2nd photo, the house where Schiller lived and 3rd photo where Goethe lived), the kids and I rented hiking gear at the museum shop to explore the Park at the Ilm (little river that runs through Weimar). Most famous sight in the park is the house Goethe lived in for a few years, also called Goethe's Gardenhouse (4th photo). It is not at all located as I had imagined. The river does not run right behind it's garden, instead it is about 100 yards away. Good to see things in real life that you only read about in books...
Then, in the evening we all enjoyed a great dinner and the waitress was kind enough to take photo of all of us.

Sunday, after breakfast Silvia and Markus packed up to go back home, while the rest of us went to Oßmanstedt, a little town, where Wieland, who really was more famous than Goethe in his time, who also invited Goethe to stay in Weimar and introduced him to Friedrich Schiller, lived. Many tourists only go to see the places where Schiller and Goethe lived, but forget about the DOZENS of other bright and famous people who also spent time of their lives in Weimar. So the house of Wieland was really quiet, only a few other people than us where there. Next and last stopp was Tiefurt, where the summer palace of the Dutchess Anna Amalia is. It is only a tiny palace, more like a big house really, but surrounded by a huge park. And my camera ran out of energy, so the picture of the kitchen there was the last one I could take...

After lunch we also seperated. My parents and grandparents took the road south to get home to Würzburg, while the Kids and I went up in north western direction, headed for Sebexen, where we arrived about 5pm. I brought back aGinko Biloba tree to plant in my garden. Goethe made this tree well known in Germany, he was fascinated by it and even wrote a poem about it.

But I need to go back to Weimar eventually. There was so much to see and so little time...

Thursday, June 12, 2008

Oh je...

Da will man mal nett sein und der Kirchengemeinde einen Gefallen tun, und schon hat man sich den Jahresurlaub ruiniert. Eigentlich wollten wir ja alle (incl. Harald!) für 2 Tage nach Weimar fahren, um uns dort mit meinen Eltern, Großeltern und meiner Schwester zu treffen, damit wir alle zusammen die 80. Geburtstage von Oma und Opa feiern können, aber nun muss ich wohl allein fahren. Harlad wurde gestern morgen gebeten, den Pfarrgarten auszumähen. Leider war da mitten im hohen Gras ein Baumstumpf versteckt. Nun ist das Mähwerk kaputt. 2 Zahnrädern fehlen einige Zähne. Harald hat gestern den ganzen Tag dran geschraubt, nur um es auseinanderzubauen. Und da sind natürlich alle anderen wichtigen arbeiten, die wir so vor dem 'Urlaub' hätten erledigen müssen, liegen geblieben. Das Mähwerk ist wichtiger, denn ohne Mähwerk kein Gras und ohne Gras müssen die Kühe hungern...
Trotz dieser wirklich schrecklichen Nachricht, habe ich ein paar weitere Karten für den Bauernmarkt fertig bekommen. Hier sind sie:




That's what happens when you are nice to others... It was planned, that we all (incl. Harald) will go on a 2-day trip to Weimar over the weekend, to meet up with my parents, grandparents and my sister, to celebrate the 80th birthdays of my grandad and grandmother. Now Harald has to stay home. and all because he was nice and agreed to cut the grass in the church yard. He didn't see the hidden tree stump in time to stop and hit it with the mower. Now the mower is broken and it took him all day yesterday to take it apart, just to get the broken part out of the frame... No mower means no grass, no grass means hungry cows... So all work, that had to be done in preparation of our trip, to make sure, that my brother-in-law will have all he needs to keep the farm running while we are away, was put on a hold. I am so sick of this. It is the 2nd time in a row that I was looking forward to a vacation WITH Harald, that got spoiled in the last minute.
To brighten my day a little, I worked on some more cards for the farmers' market in October (made 9 of each).

Monday, June 09, 2008

Tödliche Mutprobe

Sebexen (lnd) In der Nacht vom 8. Juni kam es zu einem tragischen Zwischenfall bei den Aufnahmeritualen der Studentenverbindung 'Macht Angst' der Universität Sebexen (kurz M-A-U-S). Ein junger Student verlor dabei sein Leben. Studentenverbindungen geraten in letzter Zeit häufiger in die Kritik, weil ihre brutalen Aufnahmerituale immer wieder zu Unfällen mit schweren Verletzungen oder gar Todesfällen führen. Das Aufnahmeritual der Verbindung M-A-U-S bestand darin, aus dem Stand über eine gespannte Falle zu springen. Student Anton M. kam dabei offenbar ins Straucheln und verlor das Gleichgewicht, so dass er seitwärts in die Falle fiel. Von seinen Kommilitonen wurde der schwer verletzte Anton M. seinem Schicksal überlassen. Am Morgen fanden ihn Spaziergänger zwischen Heizkörper und Spülmaschine. Jegliche Hilfe kam da bereits zu spät. Der eintreffende Notarzt K. Zte konnte nur noch den Tod feststellen. Die Beisetzung fand bereits im engen Kreis statt, da bei den vorherrschenden Temperaturen mit einer schnellen Voranschreitung der Geruchsbildung zu rechnen war.

Sebexen (fns) In the night of June 8th, a tragic incident happened during the initiation rituals of the fraternity 'Much Obliged' of the University of Sebexen (aka M-O-U-Se). A freshman lost his life. Lately there was a lot of criticism towards the sometimes brutal initiation rituals of some fraternities. There have been several casualties and deaths resulting from those activities. The task of last nights M-O-U-Se-ritual was to jump over an opened trap. Freshman Anton M. must have lost his balance in the jump and fell right into the trap. He was deserted by his fellow students, who left him badly injured in the trap located between the radiator and the dishwasher. Anton M. was found in the early hours of the next morning by some passer-bys, who also called the ambulance. The emergency doctor C. Ats, MD could only confirm the death of the student. The funeral was already held at the campus cemetery due to the expected high temperatures today and the resulting increase in odor.

Sunday, June 08, 2008

Karten, Kissen, Kuchen

Das Wochenende hatte es in sich. Am Freitag habe ich es endlich mal geschafft, so welche gestreiften Kissen zu nähen. Der Stoff dazu lag lange genug in der Kiste. Genau 5 Jahre. Ich hatte ihn nämlich im Urlaub in Dänemark gekauft. Und das war vor 5 Jahren. Also ich persönlich finde die Kissen echt toll. Leider passen sie absolut nicht in mein Wohnzimmer... Tja, dann muss ich wohl das Wohnzimmer neu einrichten ;o)


Auch bei der Produktion der Karten für den Bauernmarkt mache ich stetig Fortschritte. Jetzt sind schon ca. 90 Karten in 11 verschiedenen Designs fertig. Bis Oktober möchte ich mindestens 250 Karten fertig haben. Hier sind die beiden neuesten Kreationen:


Am Samstag hatte Harald Geburtstag. Leider war das Wetter für eine Feier viel zu gut. Bis Abends halb zehn hatte Harald draussen zu tun, während ich mit Kuchen backen und Salate machen und Telefondienst alle Hände voll zu tun hatte. Gefeiert wurde heute Vormittag mit einem großen Familien Brunch. Das hatte sich Harald so gewünscht. Für ihn ist es ja immer eine ziemliche Hetzerei, wenn abends gefeiert wird, weil er ja erst den Stall fertig machen muss. Und ausserdem müssen wir ja auch immer morgens früh aufstehen. Da war so eine Feier über Mittag wirklich eine gute Lösung.
Die Blumendeko auf dem Tisch wäre bei den vielen Blüten, die uns im Garten umgeben haben eigentlich fast überflüssig gewesen.
Der Kuchen war ein sogenannter Rosenkuchen. Den backe ich recht selten, weil er mir einfach zu viel Zeit beansprucht. Aber mein Mann liebt ihn. Vor allem, wegen der vielen Rosinen...

Das Wetter war ja super. Darum hat Georg auch seine Wasserbahn aufgebaut, mit der dann die (großen und kleinen) Kinder eifrig gespielt haben.


Unser Neffe Paul konnte sich auch gar nicht satt sehen und spielen...

Wow, what a weekend. It was Harald's birthday yesterday, but since the weather was so good, he was out on the fields etc. until almost half past nine pm. I was busy all day getting everything prepared for the brunch we had invited Harald's brothers and families to for today. Harald wished for it instead of a bbq in the evening, because it is always a rush for him to get the cows ready before the party starts, plus we do have to get up early the next morning. So a brunch was the best solution. I baked a cake. It was one I hardly ever make, even though Harald loves it. But it takes a lot of time to prepare, so I try to avoid this particular one... The flowers on the table were hardly nesseccary, we were surrounded by gorgeous flowers while sitting in the garden.

The kids (big and small ones) enjoyed playing with the water system Georg had gotten for Easter. Our nephew Paul couldn't get enough of it.

Before all the weekend rush, I was able to finish the 2 pillows in the top photo. I meant to sew some like that for a long time. And had the perfect fabric for it waiting in the big box for 5 years, ever since I bought it in Denmark... Only problem is, much as I love the pillows, but the don't fit into my living room at all. Guess, there is no way around re-decorating the room, to math the pillows...

And I also finished two more stacks of cards to sell at the farmers market in October. I now have a total of 90 cards in 11 different designs. I want to finish at least 250...

Friday, June 06, 2008

Neues aus der Welt der kreativen Papierverarbeitung

Zum einen gibt es neue Karten, die ich wieder in mehrfacher Ausführung gescrappt habe, damit ich einige später beim jährlichen Bauernmarkt in Gandersheim verkaufen kann. Das Material hierfür stammt zum größten Teil von K&Company.



Und hier ist ein klitzekleines Album, das blitzschnell entstanden ist, weil ich unbedingt was mit dem StampinUp! Gastgeberinnen Set anstellen wollte. Die Farben sind einfach zu schön. Das verwendete Material stammt, einmal abgesehen von dem Schokobraunen Stempelkissen und den Pappen für den Alben-Rohling, komplett aus der Packung von StampinUp! Und wenn Ihr was für min. 225 Euro bei StampinUp! bestellt, dann könnt Ihr Euch dieses Set 'verdienen'.





Something to show to you- A few cards that I made in multiples, as I want to sell those at the annual farmers market in Gandersheim in October. Paper is mainly K&Company.
The other photos show a really quick mini book that I created just because my fingers were itching to play with the great papers in the StampinUp! hostess set I got a while ago. The colours are gorgeous.