Saturday, August 30, 2008

Wie sich die Tage gleichen

Der gestrige Tag stand wieder einmal ganz im Zeichen des Holunder. Nachdem Harald so sehr begeistert war von meinem Holunderlikör und meine Schwägerin Manuela so traurig war, weil sie letztens nicht beim Pflücken mit dabei war, habe ich klein beigegeben. Ich bin eben ein netter Mensch. Und statt mich auf das Sommerfest bei der VHS vorzubereiten, habe ich den ganzen Tag damit verbracht, den Holunder zu ernten und dann zu verarbeiten. Alles in allem sind so ca. 15 bis 17 Liter Saft herausgekommen. Genauer kann ich es nicht sagen, denn in den Entsafter passt ja nicht so sehr viel rein und daher ist er noch immer am Arbeiten. Aber 5 Liter Likör sind bereits fertig, weitere 5 Liter sind fast fertig und dann bin ich gerade dabei noch Saft für die Suppe im Winter einzuwecken. So langsam muss ich mich aber sputen, denn die Sonne lacht. Und wenn die Sonne lacht, dann wählt der Fotograf die Blende acht und der Bauer freut sich, weil es endlich mit dem Stroh weiter geht.
Und nur so, um zu beweisen, dass Ela mit dabei war, habe ich ein schönes Foto von ihr.

Yesterday I was up to my elbows in elderberries again. My other sister-in-law was quite unhappy, that we did not take her with us last time we went to pick elderberries. And Harald said, that the liqueur I made was so delicious. I'm a good wife and sister-in-law, so instead of getting ready for the open day event at the adult education center on Sunday, where I will offer some scrappy make-n-takes, I spent all day yesterday harvesting and processing elderberries. My fingers are absolutely purple now. I think, when I am done with the canning and making of more liqueur, I've had it for this year. Getting 16 liters (about 52 cups) of juice out of the berries takes a loooong time.

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