Sunday, September 21, 2008

Der perfekte Coleslaw

Spätestens seit meiner Au-Pair-Zeit in London bin ich ein großer Fan von Coleslaw. Das ist ein Krautsalat. Es brauchte aber jahrelange intensive Suche, um DAS perfekte Rezept dafür zu finden. Die meisten Rezepte sind viel zu 'komplex'. Beim Coleslaw liegt das Rezept für den Erfolg in der Einfachheit! Im Grunde bedarf es nur weniger Zutaten, um ein Meisterwerk zu schaffen. Und diese wären da: Weißkraut, Möhren, 1 Tasse Majonäse, 2 EL Milch, 2 EL Branntweinessig, 1 1/2 TL Zucker, 1/2 TL Salz, 1/8 TL Pfeffer.
Entscheidend für das Gelingen ist aber auch die richtige Art der Zubereitung. Nachdem man das Kraut kleingeschnitten hat, muss es gestampft werden, um die Zellen aufzubrechen. Das geht am optimalsten, wenn man Kinder dazu heranzieht. Man packt das Kraut in eine angemessen große Plastiktüte und läßt sein Kind dann einige Male darauf herumhüpfen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Tüte nicht verschlossen sein darf, sonst explodiert sie. Die Luft muss rauskönnen, das Kraut soll aber drin bleiben. Die ausreichende Größe der Tüte ist deshalb besonders wichtig. Dann werden die Möhren geraspelt. Das kann auch eine Küchenmaschine machen.
Im nächsten Schritt werden alle weiteren Zutaten zuerst vermischt, dann über das Kraut und die Möhren gegeben. Alles wird gut vermengt und schmeckt am nächsten Tag noch viel besser!

Ich kann es kaum erwarten, dass die Mittagszeit kommt...

Kartoffelrode-News:
Nachdem ja der Ausfall unseres Roders der Feldarbeit erst einmal ein Ende bereitet hat, ist Harald gestern den ganzen Tag unterwegs gewesen, um das Ersatzteil zu beschaffen. Leider ist unsere Gegend keine Kartoffelanbauregion. Das hat den Vorteil, dass man als Direktvermarkter wenig Konkurrenz fürchten muss. Der gravierende Nachteil am Ganzen zeigt sich, wenn mal was kaputt geht. Werkstätten, die Ersatzteile haben, sind nicht vorhanden. Und daher musste Harald gestern auch bis nach Wittenwater fahren. Das sind fast 180km- Einfache Strecke! Nun hoffe ich sehr, dass das Band auch passt und es mit dem Einbau so einfach klappt, wie Harald sich das vorstellt.

The perfect coleslaw.

Ever since I spent my au-pair time in London, I am a huge fan of this salat. However, it took me YEARS of intensiv search to find the perfect recipe. And the recipe for success in this case is simplicity. All you need is a cabbage, some carrots, 1 cup Mayonaise, 2 tablespoons each milk and vinegar, 1 1/2 teaspoons sugar, 1/2 teaspoon salt, 1/8 teaspoon ground pepper.

But it is also important to treat the cabbage the right way. After cutting it, you need to mash it lightly. This is, as I discovered, best done, asking the kids for help. Put the cabbage in a big plastic bag and let the child stomp on it. Make sure NOT to close the bag, or it will explode in your kitchen. The child will have even more fun, you will have to cut even more cabbage... Then do with the carrots, what I did in the 2nd photo. I'm too much in a hurry to look up the propper word for it. Sorry. When that is done, mix all the other ingrediences, put them in the bowl where the cabbage and carrots are waiting, mix and eat the next day and the day after and the day after the day that comes after tomorrow...

Potatoe-harvesting update:
Since the harvesting machine decided to give us a break on Friday, Harald was busy all day yesterday to locate and acquire spare parts for it. This is not an easy task. Our area is not a typical potatoe growing area. That's good because there are less competitors, but it is REALLY bad when the machine breaks. Workshops are far far away. And so Harald had to travel about 125 miles (one way) to find someone who had the part we needed. It took him half of the day. Now I just hope, that installing the belt will be as easy as Harald predicted.

2 comments:

Sina said...

Oh, das Rezept hört sich komisch an, aber es scheint euch ja zu schmecken.
Das mit dem Roder ist echt ärgerlich. Bei uns gibt es schon ein paar mehr Kartoffelbetriebe auch auch nicht so die Masse. Achim ist immer nicht ansprechbar wenn solche Sachen passieren und ich bin immer heilfroh wenn die Maschinen nach seinem Reparatureinsatz wieder vernünftig laufen. Freitag mittag haben wir übrigens festgestellt das unsere Heupresse kaputt ist. Zum Glück hat die Reparatur Zeit bis zum Winter wenn man wieder mehr Zeit hat.

Beate said...

cooles Rezept!!!...aber komische
Vorstellung so eine Verarbeitungsart.
Es ist wirklich immer interessant deinen Blog zu besuchen ;-)
schau doch mal auf meinem vorbei!..dort wartet ein Award auf dich.
LG
Bea
beates-blog.blogspot.com