Tuesday, December 16, 2008

Sechzehnter Dezember 08

Huch, nur noch 8(!) Tage bis Heilig Abend. Ich hoffe, Ihr habt Eure Geschenke alle beisammen? Gestern habe ich noch eine Großaktion gestartet und 4 Paket verschickt. Heute möchte ich noch 2 weitere verpacken und verschicken. Und dann gehen Ende der Woche noch die Weihnachtskarten auf die Reise. Zumindest die, die im Land bleiben, alle Karten nach Übersee sind schon unterwegs. Gestern habe ich auch noch begonnen meinen neuen Drucker zu installieren. Ich bin jetzt soweit, dass ich ihn heute mit dem PC verbinden kann. Wow. Die moderne Technik macht es einem nicht leicht. Gedruckt habe ich aber trotzdem schon was. Denn er ist auch gleich noch ein Kopierer und kann direkt von Speicherkarten drucken. Voll das tolle Teil (übrigens ein Canon Pixma MP 540)
Und wo ich ja alles so gut unter Kontrolle habe, bekommt Ihr heute mal ein Rezept. Dann könnt Ihr die Zutaten besorgen und dem 1. Weihnachtstag gelassen entgegen blicken. Bei dem Rezept handelt es sich um eine Weihnachtsgans. Und zwar die Variante, die Herr Lafer am 16.12.2005 bei Herrn Kerner in der Sendung zubereitet hat.

Gans mit Hefeteigfüllung und Apfelrotkohl von Johann Lafer

Zutaten (6 Personen)

1 Gans (ca. 4,5 kg)
Salz
Pfeffer
Küchengarn

Für die Füllung

320 g Mehl
20 g Hefe
80 ml Milch
110 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
Salz
40 g Zucker
100 g getrocknete Aprikosen
100 g getrocknete Orangenscheiben
50 g Rosinen
70 g Mandelblättchen
200 ml Geflügelbrühe
120 g Butter
8 EL Honig
6 EL Sojasoße

Für den Apfelrotkohl

1 Kopf Rotkohl, ca. 750 g
1 Apfel, ca. 250 g
½ Zitrone (oder Limette)
8 EL Essig
1 Prise Salz
2 EL Zucker
150 g Zwiebeln
50 g Gänseschmalz
1 EL schwarzes Johannisbeergelee
1-2 Stangen Zimt
250 ml Rotwein
Salz
Pfeffer

Die Zubereitung

1. Die Flügel und die Innereien der Gans entfernen. Die Gans mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer von innen und außen würzen.
2. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe in der lauwarmen Milch unter Rühren auflösen. Die Butter in einem Topf zerlaufen lassen und Ei, Eigelb, Salz und Zucker zugeben. Die aufgelöste Hefe und die Buttermischung zu dem Mehl geben und nun einen glatten Teig kneten. Anschließend abgedeckt mit einem Küchentuch bei Zimmertemperatur ca. 30
Minuten gehen lassen.
3. Inzwischen Aprikosen und Orangenscheiben klein schneiden und zusammen mit Rosinen und den Mandeln vorsichtig mit dem Kochlöffel unter den Teig kneten. Den Teig in die Bauchhöhle der Gans geben und diese mit einem Küchengarn zunähen, dann binden. Nochmals ca. 30 Minuten stehen lassen.
4. Die Gans mit der Brühe auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 130° C ca. vier bis fünf Stunden langsam braten. Anschließend die Gans vom Backblech nehmen und auf ein Gitter setzen.
5. Die Butter flüssig werden lassen, mit dem Honig und der Sojasoße zu einem Sirup einkochen und auf die Gans streichen. Diese anschließend im Backofen bei 220° C bräunen. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis die Gans knusprig braun ist.
6. Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Den geschälten und entkernten Apfel grob stifteln und mit dem geschnittenen Rotkohl, Zitronensaft, sechs Esslöffeln Essig, Salz und einem Esslöffel Zucker mischen. Zugedeckt im Kühlschrank 24 Stunden ziehen lassen.
7. Am nächsten Tag die geschälten Zwiebel in feine Streifen schneiden. Das Gänseschmalz heiß werden lassen. Ein Esslöffel Zucker leicht karamellisieren, mit zwei Esslöffel Essig ablöschen. Die Zwiebelstreifen darin andünsten. Den marinierten Rotkohl, Johannisbeergelee, Zimtstange(n), Rotwein, Salz und Pfeffer dazugeben.
8. Im geschlossenen Topf im Backofen bei 175° C ca. 30 Minuten garen. Vor dem Servieren die Zimtstange(n) entfernen.

Aber Achtung! Das Rezept ist ein bisschen blöd aufgeteilt. Lest es erst ganz durch, damit die Zeiteinteilung klappt. Der Rotkohl wird nämlich schon am Vortag zubereitet, steht im Rezept aber erst nach der Gans!

Ich habe 2005 eine Ente nach diesem Rezept zubereitet. Da passte natürlich nicht der ganze Teig rein. also habe ich einfach den Rest so gebacken und dann dazu serviert. Und die getrockneten Orangenscheiben habe ich weggelassen (konnte ich nur im Deko-Laden finden und die wollte ich dann doch lieber nicht essen...) Es war trotzdem so extrem lecker, dass ich schon bei dem Gedanken daran eine Spucke-Überschwemmung auf meiner Tastatur hinterlasse...

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