Tuesday, February 10, 2009

Leberknödelsuppe

Nach dem Schokoüberfluss am Sonntag stand mir der Sinn gestern etwas mehr nach was deftigem. Ein Blick in die Gefriertruhe offenbehrte, dass dort *zufällig* ein paar Geflügellebern auf ihr weiteres Schicksal warteten. Hmmmm, habe ich mir gedacht. Alte Brötchen waren auch im Haus. Hmmmm, da kann was draus werden... Zum Beispiel Leberknödel. Okay. Gute Idee. Ich liebe Leberknödelsuppe. Also dann an die Arbeit.
Zuerst müssen die Brötchen in reichlich Milch eingeweicht werden. Und während die in einer Schüssel ihr Kleopatrabad nehmen, kann man schon die gehackten Zwiebeln in etwas Butter glasig dünsten. Das nennt man 'Multitasking'. ;o)

After the chocolate overdose on Sunday I craved something more hearty yesterday. A quick stocktaking trip to the freezers in the basement showed, that I * coincidentally* had some chicken livers waiting in there. Hmmm, I thought. I also have old bread rolls. Hmmm, that can be combined into something... E.g. liver dumplings. I love liver dumplings. Great. So this decision was easy. Lets start cooking:
First you need to give the bread rolls a nice bath in plenty of milk. Spoil them, make them feel like Cleopatra. And while they are soaking you can already dice onions and fry them in a little butter.Nachdem die Brötchen sich richtig vollgesogen haben, muss man sie wieder ausquetschen. Das ist wichtig, sonst ähneln die Leberknödel hinterher ehr einer Leberpampe (aber auch da kann man mit etwas Semmelbröseln noch einiges retten!) Die gut ausgedrückten Brötchen werden gemeinsam mit der Leber durch einen Fleischwolf gedreht. Meine Mama sagte mir gestern noch, dass es in Bayern zum selbstverständlichen Service jeder ordentlichen Schlachterei gehört, bereits durchgedrehte Leber anzubieten. Da ich nicht in Bayern wohne, konnte ich darauf nicht zurückgreifen und musste statt dessen meinen eigenen Fleischwolf bemühen. Was allerdings kein Problem ist, denn ich LIEBE Manscherei. Und was da vorn rauskam, das war Manscherei in Reinkultur!
When you feel, that the bread rolls had enough time to soak you take them out of their bath tub and squeeze the milk out of the dough. That is important. If you don't do it well, you'll end up with liver-mud, not dumplings. (But a little bit of bread crumbs can save a lot if the mass seems too much of a mess) Then you process it all, the liver and the bread, through a mincing machine. I was told, that in Bavaria most butcher offer already minced liver, but since I don't live in Bavary, I haad to do it myself. Besides- I love playing with 'mud'. And this was a perfect chance to do that.



Die ganze Masse kommt dann mit Ei, Petersilie, Salz, Pfeffer, der gedünsteten Zwiebel und (ganz wichtig) Majoran in eine Schüssel und wird schön vermischt. Dann werden die Knödel geformt und in kochendem Salzwasser für 10 min gegart. Sollte die Masse zu dünn und pampig sein, dann wäre es jetzt an der Zeit, die Semmelbrösel vorzuholen...
The liver-bread mix is then combined with egg, parsley, the fried onion, salt, pepper and marjoram. Mix it well and then for the dumplings, which have to be cooked in boiling salted water for approx. 10 minutes. If the mass is too soft to get dumplings- now is the time to get out the bread crumbs...



Mit Fleischbrühe serviert ergaben die Knödel gestern ein leckeres Mittagessen.
Served with meat stock, it was a great meal.

Ich habe auch ein bisschen gescrappt. Allerdings nur digital. Jetzt ist nämlich schon 2009 und ich habe noch nicht einmal das Fotobuch von 2007 fertig! Hier sind die 3 LOs von gestern. Nun fehlen noch 10, dann kann es gedruckt werden. Das Material ist von Shabby Princess (oberes LO) und von Peppermint Creative (die unteren beiden LOs)
I even found time to scrap a little. It's 2009 already, about time to finish the yearbook for 2007. So I played a bit on my computer and finished 3 LOs for the photobook. Only 10 more to go. The digi-kits are from Shabby Princess (top) and Peppermint Creative (bottom 2).





Fast vergessen- Die Bauernregel:
Sonnt sich die Katz' im Februar im Freien, muss sie im Märzen zum Ofen hinein.
Das ist ALTES Deutsch! Die Katze muss also nicht IN den Ofen rein, sondern nur an den Ofen in die gute Stube. (Ich wollte das lieber klarstellen, nicht dass hinterher irgendwer den Tierschutzbund informiert!)

2 comments:

Elena said...

Ich liebe deine Kochberichte!
Die LO sind übrigens total klasse!

Melanie said...

Deine Layouts sind klasse,dein Leberknödelrezept wird gleich getestet und so wie du schreibst zauberst du mir ein Lächeln ins Gesicht:-))
Lieben Gruß Melanie