Saturday, May 15, 2010

Wo fange ich denn am besten an...

Schon wieder sind WOCHEN vergangen, seit ich das letzte Mal hier berichtet habe. Schon wieder ist viel passiert... Ich gehe die Ereignisse am besten mal chronologisch durch.

Again it's weeks, since I last posted something here on the blog. And again, a lot has happened in the meantime. I'll best tell you about it in a chronological order.

Über die Hochzeitstorte wisst Ihr ja bereits Bescheid. Das Brautpaar war total hingerissen. Und geschmeckt hat sie auch allen. Aber nicht nur bei der Torten-, sondern auch bei der Plakatgestaltung wurde ich gebraucht. Die Frau Pastor hatte mich um Hilfe gebeten, weil die Konfirmanden ein Plakat zum bevorstehenden Tauffest gestalten sollten. Offensichtlich hat es sich herumgesprochen, dass ich für derartige Vorhaben gut zu gebrauchen bin. Und so hatte ich dann plötzlich 4Meter Plakatfolie und ein Bibelzitat vor mir liegen, welches in kürzester Zeit auf das Plakat übertragen werden musste.

I already told you about the wedding cake. The bride and groom LOVED it. And apperantly it even tasted good. But I'm not just needed for decorating cakes- The vicar of our local church asked me for help, too. She needed someone to draw the outlines of a bible verse on a 12 feet long strip, so the sunday school children could paint it in. The poster was meant to tell people about the chirstening feast at church in June. I had about an hour to get it done...

Als ich dann gerade bis zu den Ellenbogen in Zuckerpaste steckte, rief meine Schwester an, um zu fragen, ob Georg nicht Lust hätte, in einem kleinen Film mitzuspielen. Eine Filmcrew hatte sich das Geschäft, in dem Silvia arbeitet, ausgesucht, um einen Schulungsfilm für Mitarbeiter zu drehen. Schon am nächsten Tag sollten wir zum 'Casting' vorbeikommen. Nach dem Casting (29.4) kam dann das Warten, ob sie Georg nehmen oder nicht. Sonntag Nachmittag stand dann fest, der Georg ist dabei. Und ich auch! Die Dreharbeiten fanden gleich am nächsten Nachmittag statt. Gut, dass ich meinen Geburtstag immer vormittags feiere. Da waren dann nachmittags alle Gäste wieder weg. So konnten Georg und ich zu den Dreharbeiten...

Then, just when I was most busy decorating the cake, my sister called and asked, if Georg would like to act in a little movie that would be filmed at the place she worked at, to help train employees . Sure he did. The next day we had to be there for the official casting (Thursday, April 29th). Then came the long wait for the call to let us know if he got the 'job'. That call came on Sunday afternoon. And they asked me, too! The next day was the day we had to be there for the filming. What an exciting Birthday I had. Good thing, I always invite my friends in the morning, when the kids are in school. So I didn't need to un-invite them because of all this.

Georg war wirklich ein Muster an Geduld. Filmen ist eigentlich in erster Linie mit Rumstehen und Warten und ständigen Wiederholungen verbunden. Aber Georg war wie ein Profi. Total gut drauf, nicht nervös und keine Spur ungeduldig. Keine Ahnung, worüber er sich die ganze Zeit mit seinem Schauspielerkollegen Boris unterhalten hat, aber beide waren immerzu am erzählen. Der Ton wurde allerdings nicht mit gefilmt. Da gibt es dann im Tonstudio jemanden, der was dazu erzählen wird. Hinterher hat Georg sich nur etwas beklagt, weil er vom stundenlangen Lächeln Backenschmerzen bekommen hat.
Georg was a model of patience. Much needed in the movie business. That's basically made of waiting, waiting and doing the same things all over again and again. But he was on his best behaviour and not a bit moody. I have no idea, what Georg and his 'collegue' Boris, who was a real actor, were talking about all the time, but they definitely had fun together. The talking was not filmed, as there will be a voice in the backround commentating the scenes.

Ich durfte dann am nächsten Tag mein schauspielerisches Können beweisen. Zuerst als Kundin, die im Markt zur Kasse geht, später dann noch auf dem Parkplatz, wo ich was in Kofferraum des Autos verstauen und dann vom Parkplatz fahren musste. So ca. 50 Mal...

On Tuesday it was my turn to show off my acting skills. First I had to be a customer going to the cash register. Then I had to load it into the trunk of my car and drive off the parking lot. About 50 times...

Trotz alledem hatte ich aber auch noch Zeit, ein bisschen zu basteln. Neben einigen Sachen, die ich hier noch nicht zeigen kann, sowie ca. 130 Danksagungen für die Konfirmation, die ich vergessen habe zu fotografieren, entsatnd auch ein kleines Reisetagebuch, das ich meiner Freundin mit nach London nehmen werde. Denn nur wegen unserem Besuch hat sie sogar ihre große Reise nach Südamerika verschoben. Damit die Seiten des Büchleins ein bisschen rustikal aussehen, habe ich sie nicht zurechtgeschnitten, sondern nur mit dem Scor-Pal vorgefalzt und dann auseinandergerissen.
Even though, I still had some time to be crafty. Apart from a few things that I can't show on the blog right now, and about 130 acknowledgement cards (for the people who sent gifts on Clara's Confirmation) that I forgot to take photos of, I made this little travel diary for my friend in London who postponed her trip to South America because we are going to visit her in June. To make the pages look as they look, I didn't cut them. Instead I scored them with my scor-pal and tore them apart.


Und gestern habe ich dann noch mit einem Experiment begonnen. Inspiriert von diesem Wahnsinns-Kuchen ( siehe auch Baking Arts), wollte ich es auch einmal probieren. Statt mit Fondant wurde der Kuchen mit 'Schokoladenknete' umhüllt. Die Knete gibt es hier nicht zu kaufen, aber man kann sie selber herstellen. Meine Freundin Amy hat mir die passenden Zutaten besorgt. Ausser Schokolade kommt da noch 'Light Corn Syrup' rein. War wirklich so einfach zu verarbeiten wie Knete. Und ich freue mich schon auf die ungeahnten Möglichkeiten, die sich erst mit weißer Schokolade und ein bisschen Farbe auftun werden. Mein Kuchen ist natürlich kein Meisterwerk, weil ich nur mal die Verarbeitung der Schokolade ausprobieren wollte und daher aus Zeitmangel den 'Unterbau' nicht so exakt vorbereitet hatte, wie ich das sonst machen würde. Auch die Deko ist weggefallen. Hätte sich aber sowieso nicht gelohnt, denn der Kuchen hat gerade mal 2 Stunden gelebt...

And this weekend I successfully carried out an experiment. Inspired by THIS cake (look here, too), I wanted to find out, if I can make chocolate modeling, too. All I needed was some good chocolate and light corn syrup. The cake itself is not exactly the best example of craftmanship. I didn't spent as much time as normally getting the cake itself perfectly covered with buttercream. And I didn't add any fancy decoration either. But since the main goal was to find out if I can do it (and the cake only lived for 2 hours anyway), I kept it simple. I was suprised how easy the modeling chocolate was to work with. And I am looking forward to more (and prettier) cakes like this.

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