Thursday, March 31, 2011

Es geht nicht ohne

Eigentlich hatte ich meine Rezeptabarbeitung mit dem 31.12.2010 offiziell beendet, aber die letzten Wochen und Monate waren anstrengend. Ständig musste ich mir überlegen, was ich heute kochen möchte... Also habe ich beschlossen, die Zettel am Kühlschrank müssen wieder her. In Zukunft wird es wieder neue Essen geben, aber nicht mehr so oft, wie letztes Jahr. Alle 2 Tage nur, den Rest der Woche koche ich, was die Gefriertruhe so hergibt. Und es klappt prima. Oh, und ich war auf der Creativa in Dortmund!! Zum allerersten Mal. es war eine Busreise, leider nicht mit dem Busunternehmen meiner ersten Wahl. Das habe ich inzw. schon ein bissche bedauert, aber bei Weihrauch war leider alles ausgebucht... Als wir mit dem anderen Busreiseveranstalter nach 4 Stunden Fahrt gegen 11 Uhr enlich in Dortmund ankamen muusste unnser Busfahrer leider erst den Parkplatz suchen, um dann mit uns 15 Minuten bis zur Westphalenhalle zurückzulaufen. Gleich rein konnten wir leider auch da nicht, denn der Fahrer musste dann erst noch anstehen, um unsere Eintrittskarten zu kaufen. Gegen 12 Uhr war ich dann endlich drin, im Paradies, musste mich aber schrecklich beeilen, denn 16 Uhr war bereits die Abfahrt vorgesehen! Zum Glück hatte ich mich gut vorbereitet und wusste ganz genau, wo ich alles hin wollte. Das Geld ist also trotz der Kürze des Aufenthalts trotzdem alle geworden. Aber ich habe auch 'ne Menge tolle Sachen gekauft. U.a. ganz viel Stoffe für Patchwork usw. Es gab sogar einen Stand für Tortendekoration. Dort fand ich Lebensmittelfarbsprühdosen. Tolles Wort, oder? Nach denen habe ich schon lange gesucht. Jetzt konnte ich mir endlich welche kaufen. Wieder zuhause hatte ich dann auch gleich Lust, etwas neues auszuprobieren. Irgendwo im WWW habe ich eine Rosentorte gesehen. Meine Version ist noch sehr verbesserungswürdig. Vor allem benötige ich eine Spritztülle in der richtigen Größe. Die hier ist eindeutig zu klein. Und mit den Farben war ich sparsam. Aber es ist ja auch nur ein Test gewesen. Und jetzt noch eine Nachricht speziell für meine Mama: Ich habe endlich gewagt, einen der beiden Stoffe, die ich in Thailand gekauft hatte, zu zerschneiden, um daraus etwas zu nähen. Entstanden ist diese Tasche:


Wednesday, March 02, 2011

Versäumnisse

Heute wurde ich wieder einmal daran erinnert, was ich so alles versäumt habe in meinem Leben. In diesem Fall denke ich besonders an die Reise nach Thailand 2009. Und im speziellen and die vielen 'Delikatessen', die ich NICHT probiert habe. So wie zum Beispiel diese bunten kleinen Häppchen, die mit Sicherheit nicht süß sind.
Oder gekochte Hühnerfüße. Okay, zugegeben, die könnte ich mir theoretisch sogar selber zubereiten, wenn ich beim nächsten Mal die Füße aufhebe, statt sie nach dem Schlachten des Huhns wegzuschmeißen.
Was mir übrigens eine lustige Geschichte in Erinnerung bringt.
Vor ein oder zwei Jahren war ich gerade damit beschäftigt ein Huhn zu rupfen, als mein Neffe Paul ankam. Wie kleine 5jährige Jungs so sind, fragte er mich neugierig, was ich da machen würde. 'Ich schlachte ein Huhn.' Aha, das Interesse war geweckt... Und dann fiel sein Blick auf die abgeschnittenen Füße. Ich folgte seinen Augen und bot ihm (mit einem verschmitzten Grinsen) an, dass er die Füße behalten könne, um damit tolle Fußspuren zu produzieren. Jubelnd lief Paul mit seinem Schatz nach Hause zur Mama. (Stellt Euch jetzt bitte einen entsetzen Blick bei meiner Schwägerin und ein fröhliches Lachen meinerseits vor.) Postwendend erschien Paul wieder auf dem Hof, um mir enttäuscht zu berichten, dass seine Mama überhaupt nicht begeistert gewesen wäre. (Hm, wieso wohl? :o) ) Erst jetzt wollte Paul von mir wissen, woher ich die tollen Hühnerfüße hätte. 'Na vom Huhn' - 'Wie? Vom echten Huhn???? Igitt!' Und mit einem hohen Bogen flogen die Füße auf den Misthaufen.
Hühnerfüße sind aber nicht das letzte, was ich bereue, nicht probiert zu haben. Überall in den Gassen Bangkoks wurden auch Erdnüsse angeboten. Nichts besonderes? Geröstet vielleicht nicht, aber hier aß man sie grundsätzlich gekocht!

Vielleicht bekomme ich aber doch noch eine Chance, alles diese und hunderte weitere Versäumnisse kulinarischer und nicht kulinarischer Art nachzuholen. Dann Thomas Cook bietet eine Möglichkeit, doch noch einmal nach Bangkok zu reisen. Und in diesem Fall würde auch die ganze Welt hautnah miterleben, wie ich am Hühnerbein lutsche, mir frittierte Entenschnäbel schmecken lasse und herausfinde, was gekochte Erdnüsse so unwiederstehlich macht. Ganz nebenbei würde ich Euch natürlich auch die Sehenswürdigkeiten dieser großartigen Stadt zeigen können. Und ich, ich könnte mich endlich so richtig aufwärmen, denn das Bangkoker Klima (heiß und feucht) ist genau nach meinem Geschmack. Wäre das nicht schön?